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Bulgarien gehoert mit rund 111.000 qkm und ca. 8 Millionen Einwohnern nicht
zu den zahlenmaeßig großen orthodoxen
Laendern. Seine hohe Bedeutung fuer die gesamte Orthodoxie erhielt es vor mehr als 1100 Jahren, als es das erste europaeische Land war, welches das
Christentum als Erbe der Hl. Kyrill und Methodius in seiner nicht-lateinischen und nicht-griechischen Muttersprache annehmen durfte.
Damit wurde es zur Wiege der Kultur aller slawischen Voelker und von bulgarischen Moenchen geschriebene Texte ermoeglichten die Christianisierung der Weiten Russlands.
Allen bulgarischen Kloestern gemeinsam ist aber, dass sie absolut harmonisch in die Natur eingefuegt sind. Oder wie es eine alte
Aebtissin
einmal sagte: "Eher wuеrden wir die Kirchenmauer mit ihren Ikonen versetzen als einen Baum umlegen, den Gott hier wachsen liess."
Rila
- Kloster
Das Rila Kloster liegt als Nationalheiligtum Bulgariens eingebettet in eine Bergwelt, die an die schoensten Landschaften der Schweiz erinnert.
Gegruendet im 10. Jahrhundert von dem bulgarischen Moench, dem Heiligen Iwan Rilski (Iwan von Rila), war das Rila-Kloster im I5. Jahrhundert nur fuer kurze Zeit verlassen worden, als Bulgarien unter die Osmanen fiel. Noch im selben Jahrhundert wurde es von neuem belebt, und spaeter, im 19. Jahrhundert, wurde es nach einem verheerenden Brand vollkommen neu erbaut. Das Kloster steht unter Denkmalschutz und ist in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen worden. Hier findet man ein interessantes klostergeschichtliches Museum und gute Unterbringungsmoeglichkeiten.
Bachkovo - Kloster
Das Bachkovo-Kloster beeindruckt durch seine altehrwuerdigen Bauten. Auch die anderen Grosskloester, von denen das Trojan-Kloster das groeßte
ist, zeichnen sich durch ihre ansprechende Architektur aus. Die Stille und die Ruhe des etwas kleineren BACHKOVO-KLOSTERS, im Jahre 1083
erbaut, huellt den Besucher augenblicklich ein. Aus den aeltesten Zeiten des Klosters stammt die Beinkirche mit der Gruft. Ihre Architektur und
ihre Fresken sind einzigartig. Das Entstehen der Erzengel-Kirche datiert ins 12. Jahrhundert, und Zar Iwan Alexander hatte waehrend seiner
Herrschaft neue Bauten hinzufuegen lassen. Von den Osmanen im 16. Jahrhundert voruebergehend stillgelegt, wurde das Kloster am Ende des 16. Jahrhunderts wieder mit Leben erfuellt.
Trojan - Kloster
Nicht viel ist ueber das Trojan-Kloster aus dem I5. Jahrhundert bekannt, aber zweifellos hatte auch dieses Kloster eine bewegte Geschichte. Im 19. Jahrhundert hat die Moenchsbruderschaft das Kloster restauriert, eine schoene Kirche,
geraeumige Wohnfluegel und einen Glockenturm hinzugebaut. Das DRJANOVO-KLOSTER des Heiligen Erzengels Michail war im 12. Jahrhundert gegruendet worden, wurde waehrend der Osmanenherrschaft mehrmals zerstoert, jedoch stets wieder aufgebaut. Auf seinem heutigen Platz steht das
Kloster seit 150 Jahren. Zu ihm gehoert ein Beinhaus zum Gedenken an gefallene Aufstaendische von 1876. Das Kloster hat auch ein interessantes historisches und archaeologisches Museum, unter
anderem mit Funden aus der Jungsteinzeit, die in einer nahegelegenen Hoehle ausgegraben wurden.
Das SOKOLOVSKI-KLOSTER ist in Bulgariens zeitlichem Werden eines der juengsten
Kloester, weil es erst im Jahre 1833 - dank Spenden der nahegelegenen Ansiedlungen Etara und Nova Machala - gegruendet wurde. Der Gaesteraum hat ein beeindruckendes Eingangstor
von 1836, und der ausgebrannte oestliche Fluegel wurde 1981 restauriert.
Drjanovo -Kloster
Das Drjanovo-Kloster des Heiligen Erzengels
Michail, im 12.Jahrhundert gegruendet, wurde waehrend der
Osmanenherrschaft mehrmals zerstoert, jedoch stets wieder aufgebaut. Auf
seinem heutigen Platz steht das Kloster seit 150 Jahren. Zum Kloster
gehoert ein Beinhaus zum Gedenken an gefallene Aufstaendische von 1876.
Das Kloster hat auch ein interessantes historisches und archaeologisches
Museum, unter anderem mit Funden aus der Jungsteinzeit, die in einer
nahegelegenen Hoehle ausgegraben wurden.
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